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Wir helfen auch ohne Praxisgebühr |
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„Wir helfen auch ohne Praxisgebühr“. Dieser provokante Leitspruch macht neuerdings am Schwetzinger Hebel-Gymnasium auf den erstmals eingerichteten Schulsanitätsdienst aufmerksam. Im Rahmen der gesundheitsfördernden Schule gibt es nun 15 ausgebildete Schulsanitäter. Das sind Schülerinnen und Schüler, die durch eine Ausbildung befähigt sind, sich um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitschüler zu kümmern. Täglich haben drei von ihnen Dienst, sie sind per Walkie-Talkie erreichbar. Wenn ein Schüler verletzt ist, sich nicht wohl fühlt oder Beschwerden hat, wird dies im Sekretariat gemeldet, das dann die diensthabenden Sanitäter anfunkt. Diese verlassen dann sofort den Unterricht, um dem Schüler zu helfen.
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Die Idee, den Schulsanitätsdienst auch am Hebel-Gymnasium ins Leben zu rufen, kam von der Mentorin Eyla Collignon. In der Lehrerin Pia Fichtner-Siegel fand sie die richtige Ansprechpartnerin, denn Frau Siegel koordiniert die Mentorenprogramme. Es wurden 15 motivierte Schülerinnen und Schüler aus der 10. bis 12. Klasse gefunden. Die Johanniter-Unfallhilfe bot ehrenamtlich Kurse an: Die Hebelianer absolvierten nicht nur einen ausführlichen Kurs in Erste Hilfe, sondern auch mehrtätige Fortbildungen. Die unter 16-Jährigen besitzen eine so genannte SanB2-Ausbildung, die fünf Tage lang dauerte und mit einer Prüfung endete. Die Schüler über 16 Jahre haben die SanH-Ausbildung über sieben Tage mit einer Abschlussprüfung absolviert. Die Schulsanitäter werden von dem Johanniter Hannes Hehn betreut. Geplant ist auch, Erste-Hilfe-Kurse für Lehrerinnen und Lehrer anzubieten.
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