Mensa Fibel
Veranstaltungen
Hebel Fibel
Ehemaligentreffen
Schulfest 2011
Überblick
Bewegte Pause
Schulsanitätsdienst
Vertragsverlängerung
 Veranstaltungen:  (medien) FIT-Tage 2010 | Selbstverletzung | Helfer Fest | ABi2012 | Hebel-Treff | meet & dance

Ministerium für Wissenschaft // Uni und Duale H.

der Ausbau der geplanten 16.000 zusätzlichen Studienanfängerplätze erfolgt in drei Tranchen seit 2003

zurzeit sind bereits 8600 Studienanfängerplätze eingerichtet, so dass das Ziel aller Voraussicht nach erreicht wird

auch die zusätzlichen Personalstellen werden gesichert sein

interessant die Aussage der Uni MA, dass dazu die Studiengebühren schwerpunktmäßig herangezogen werden

die größten Probleme gibt es beim Thema Lehr/Seminar-Raum, worauf auch keine konkreten Aussagen getätigt wurden („Wir bemühen uns...“)

wohin mit den zusätzlichen Studenten in jetzt schon überbelegte Hörsäle etc.?

kommt es dazu, dass Vorlesungs- und Seminarbetrieb „rund um die Uhr“ eingerichtet wird?

kaum eine Chance der Steigerung gibt es bei Laboren etc. speziell in den Fächern Medizin, Pharmazie und Naturwissenschaften

bei der Dualen Hochschule werden zusätzliche Räume angemietet (hierzu steht BW-weit ein Sondertopf von 4,6 Mo € zur Verfügung)

bei der Dualen Hochschule ist die größte Herausforderung die Entwicklung der Wirtschaft, da die BAs nur soviel Studenten ausbilden, wie Verträge mit Firmen vorliegen

ein weiteres, ungelöstes Problem ist das Thema der Steuerung der Mehrfachbewerbungen durch die Abiturienten

dadurch werden Studienplätze blockiert, da Zusagen erfahrungsgemäß in den meisten Fällen erst sehr spät zurückgegeben werden, wenn sich der Abiturient entscheidet, welcher Zusage er nachgehen wird

geplant ist die Umwandlung der ZVS in eine Serviceeinrichtung, um die Bewerbungen zu zentralisieren

ob dies rechtzeitig erfolgen wird, ist mehr als zu bezweifeln, zumal der Anlauf erst 2011 erfolgen soll

weiterhin wird eine Art Studienplatzbörse ab 2010 eingerichtet, wobei hierzu keine konkreten Aussagen getätigt wurden

die Konsequenz wird sein, dass in vielen Fällen die Wunsch-Universität nicht erreicht wird

BW zahlt wie alle alten Bundesländer sogenannte Halteprämien an die Unis der neuen Bundesländer

damit sollen Studienplätze dort erhalten bleiben, da im Osten die Universitäten nicht ausgelastet sind

somit wird gewährleistet, dass Abiturienten die Möglichkeit haben, ihr Wunschstudium dort aufzunehmen, wenn sie z. B. in BW nicht angenommen werden sollten

ein weiteres Problem stellt der Wohnungsmarkt dar

laut MWK-Aussage sind in den vergangenen Jahren verstärkt die Kapazitäten in den Studentenwohnheimen ausgebaut wurden, welche aber nicht ausreichen dürften

ein weiterer Neubau scheint wenig sinnvoll, weshalb die Studentenwerke angewiesen werden, zusätzlichen Wohnraum temporär anzumieten (= Wohnraumverknappung in Verbindung mit Steigerung der Wohnraumkosten auf dem Markt)


IHK

die Wirtschaft weiß um die Bedeutung 2012

das größte Problem ist die Unsicherheit hervorgerufen durch die Wirtschaftskrise

Herr Töltl weist aber auch darauf hin, dass Betriebe sich sehr wohl überlegen, Abiturienten einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen

denn hier entsteht meistens das Problem, dass sich der Abiturient unterfordert fühlt und damit eine Bindung an den Ausbildungsbetrieb nicht gegeben sein könnte mit allen sich daraus ergebenden negativen Konsequenzen für den Ausbildungsbetrieb

daher dürfte aus seiner Sicht der Ausbildungsmarkt eher für Hauptschul- und Realschulabgänger vorhanden bleiben


Gewerkschaft

der Gewerkschaftsvertreter spricht von aus seiner Sicht großen Problemen

er ist überzeugt, dass die Studienplatzzahl nicht ausreichen wird, da in wirtschaftlich unsicheren Zeiten von Abiturienten eher der Weg ins Studium denn zum Ausbildungsplatz gesucht wird

speziell BA-Studenten, die keinen Ausbildungsbetrieb aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten finden werden, werden zusätzlich auf den Studienmarkt strömen

er wünscht sich verstärkte Ausgaben im Bildungsbereich, zu deren Finanzierung von Gewerkschaftsseite klare Forderungen vorliegen (Ausbildungsplatzabgabe etc.)

weiterhin gibt es finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für finanziell schwächer gestellte Familien (Studiengebühren)


Bundesagentur für Arbeit

die BfA sieht ihren Schwerpunkt in der immer größere Bedeutung erlangenden frühzeitigen Berufsorientierung

hier steht an vorderster Stelle die Steigerung der Entscheidungsfähigkeit der Abiturienten sowie die Motivation, sich vielgleisig zu orientieren und zu informieren

denn aufgrund der hohen Zahl an Abiturienten ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das avisierte Wunschstudium am Wunschort nicht erreicht wird


Podiumsdiskussion - ABi2012 <

Berufsorientierung >

Startseite | Anmeldung zum Hebeltreff | Kontakt | Impressum