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die Veranstaltung zeigte eine große Nachfrage aller Zielgruppen an diesem Thema

die Aussagen bestätigen, dass auf allen Ebenen das Thema Abitur 2012 angekommen ist

dennoch erschrecken die wenig konkreten Aussagen speziell des Ministeriums und Universitäten, die speziell zum Raumthema (Hörsäle, Seminarräume, Labore etc.) wenig inhaltliche Aussagen getroffen haben

allein das Bemühen, wie es immer wieder von deren Vertreter zum Ausdruck gebracht wurde, wird die Problemstellung nicht lösen

somit haben wir ähnliche Voraussetzungen wie bei der G8-Einfürhung – Strukturen werden verändert ohne im Vorfeld die wichtigsten Rahmenbedingungen anzupassen

Fakt ist weiterhin, dass der Druck auf die SchülerInnen des doppelten Abiturjahrgangs im Wettbewerb um Wunschstudienplätze und wenn möglich heimatnah enorm sein wird, um den entsprechenden Abi-Schnitt zu erhalten

welche psychischen und physischen Konsequenzen ergeben sich daher schon für die Oberstufenjahre?

schon jetzt liegt der NC in Mannheim für BWL und VWL bei 1,3

wohin wird sich dieser bei steigenden Studentenzahlen entwickeln?

Fakt ist weiterhin, dass auch die Wohnungsnot (Verknappung und damit verbunden Verteuerung) ein nicht zu unterschätzendes Problem darstellen wird und somit auch ein limitierender Faktor hinsichtlich eines Studiums bedeuten dürfte

gerade auch im Hinblick auf die verkürzte Form des Bachelor-Studiums mit sechs Semestern, einem damit verbundenen intensiveren Studium, eventueller dicht über den gesamten Tag gedrängter Vorlesungen, Seminare (Raumproblem) etc. und im Hinblick auf Studiengebühren, Wohnraumverknappung und Steigerung der Wohnraummieten und auswärtige Studienorte sind finanziell schwächer gestellte Studenten gezwungen, nebenher zu arbeiten

wie sollen diese die Anforderungen bewältigen?

kann diese Zielgruppe dann überhaupt ein Studium aufnehmen?

wohin wandern diese dann ab und verdrängen andere Zielgruppen?

hinzu kommt auch die kritische Frage von Frau Duppel-Breth, ob nicht die Universitäten besonders aufgrund knapper Raumressourcen gezwungen sein werden, frühzeitig Studenten auszusieben (was heute schon teilweise der Falle ist), um die Qualität der Lehre zu sichern, sofern dies bei den anstehenden Zahlen überhaupt möglich erscheint

was passiert mit diesen, wo wandern diese hin?

siehe hierzu ab 2012 die verbindlichen Orientierungs- und Eignungstests

es stellt sich die Frage, ob nicht ähnliche Veranstaltungen mit gleicher, hochkarätiger Besetzung auch im GEB-Bereich Karlsruhe stattfinden sollten, um hier den angesprochenen Zielgruppen aus erster Hand Informationen zu liefern und die Möglichkeit zu bieten, eigene Fragen zu stellen

besonders die SchülerInnen haben bei dieser Veranstaltung davon intensiv Gebrach gemacht, wobei sich deren Fragen hauptsächlich auf das Abitur sowie die davor liegenden Oberstufenjahre bezogen, da hier anscheinend großer Bedarf und Unsicherheit besteht


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