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Erinnerungen an die Schulzeit geweckt |
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„Na, der Boden in der Aula hat sich zumindest nicht verändert.“ Halb erfreut, halb enttäuscht stellte die Gruppe der ehemaligen Hebelianer auf ihrer Führung durch das Schulgebäude den unveränderten Zustand ihrer alten Aula fest. Früher in den Keller verbannt. . .Dr. Adalbert Nessel, Direktor des Hebel-Gymnasiums, und Christoph Fisches, stellvertretender Schulleiter, ließen es sich beim Ehemaligentreffen am Samstagnachmittag nicht nehmen, die früheren Abiturienten durch das Schulgebäude zu führen. Dabei zeigte sich, dass einiges scheinbar unverändert geblieben ist, während anderes großen Veränderungen unterworfen war, seitdem die früheren Schüler und Schülerinnen das letzte Mal das Hebel-Gymnasium betreten haben. Das Oberstufenzimmer zum Beispiel ist inzwischen ein modern eingerichteter Raum im neuen Mensagebäude, mit Tischfußball und großen Sitzkissen. „Und wir wurden damals noch in den Keller verbannt!“, äußerten sich einige mehr oder weniger entrüstet.
Auf Wunsch der Gruppe öffnete Nessel auch die Türen zum Lehrerzimmer und der Lehrerbibliothek. Früher wurden in diesen Räumen versäumte Klassenarbeiten nachgeschrieben, jetzt konnte man die Zimmer aber ganz ungezwungen und ohne Prüfungsangst betreten.
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Erinnerungen an die Schulzeit geweckt |
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Nach der Führung verlagerte sich das Geschehen auf die Hebelwiese. Das Wetter meinte es gut mit den Hebelianern, kein Tropfen fiel vom Himmel. Der Freundeskreis verkaufte Bratwürste und Getränke, die SMV hatte einen Kuchenstand auf die Beine gestellt. Derart gut versorgt saß man mit alten Freunden an langen Bierbänken, traf auf Lehrer von damals und ließ Erinnerungen aus der Schulzeit wieder aufleben. In einer kurzen Ansprache zeigten sich Brigitte Mende, stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises, und Kai-Jörg Schulz, Vorsitzender des Elternbeirats, begeistert von der Resonanz auf das Treffen. Mende hoffte unter den Ehemaligen auch neue Ansprechpartner für das Berufserkundungsprogramm des Gymnasiums zu finden.
Bereits zum zweiten Mal hatte der Freundeskreis des Hebel-Gymnasiums zusammen mit dem Elternbeirat und der SMV zu einem Ehemaligentreffen geladen. Im Gegensatz zum ersten Mal im Jahr 2007 waren diesmal aber nicht nur die vergangenen zehn Jahrgänge eingeladen, sondern alle Ehemaligen des Hebel-Gymnasiums.
Im Vorfeld war die Anmeldung über das Internet möglich, so dass das Treffen gut organisiert war. Abiturienten aus den vergangenen fünf Jahrzehnten hatten den Weg zu dem Hebelianer-Treffen gefunden. Der älteste vertretene Abiturjahrgang hatte die Schule bereits 1954 verlassen, damals war das Gymnasium noch im Gebäude der heutigen Südstadtschule untergebracht.
Die weiteste Anreise hatte übrigens Christine Jockers-Vichos, Abiturjahrgang 1980. Sie war eigens aus Griechenland angereist, um an dem Treffen teilzunehmen. Und mit immerhin 17 Vertretern stellte der Abiturjahrgang 1983 die größte Jahrgangsgruppe. In zwei Jahren soll das nächste Ehemaligentreffen des Hebel-Gymnasiums stattfinden.
Eva Distelrath, Schwetzinger Zeitung, 16. Juli2009
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 | Ehemaligentreff 2009 |  |
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Presseinfos |
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Schwetzinger Zeitung vom 16. Juli 2009
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